Wie beeinflusst der Angebotspreis den Kaufpreis und die Vermarktungsdauer einer Immobilie?

Wenn man darüber nachdenkt, seine Immobilie zu verkaufen, stellt sich unweigerlich die Frage, welchen Wert sie heute hat. Die Preisfindung ist ein heikles Thema, denn ein zu niedriger Preis bedeutet einen Verlust, während ein zu hoher Preis Interessenten abschrecken kann. Daher ist die Festlegung des richtigen Preises einer der wichtigsten Schritte bei der Vorbereitung des Verkaufs.

Leider schätzen viele Eigentümer den Wert ihrer Immobilie zu hoch ein und setzen einen großzügigen Verhandlungsspielraum an. Dies kann zu einem Ladenhüter führen, auch in Zeiten mit hoher Nachfrage.

Es ist zwar verständlich, dass man neugierig ist und die ersten Besichtigungen stattfinden, aber „Immobilien-Touristen“ werden nicht kaufen. Wenn die Immobilie dann günstiger angeboten wird, beginnt der Preisverfall und es kommt zu einem erheblichen Vermögensverlust.

Um diese Fehler zu vermeiden, hat die Kreissparkasse Köln eine empirische Studie über 1.000 Verkaufsimmobilien in Auftrag gegeben, die den Zusammenhang zwischen Marktwert, Angebotspreis, erzieltem Verkaufspreis und Vermarktungsdauer untersucht hat.

Wie beeinflusst der Angebotspreis den Kaufpreis und die Vermarktungsdauer einer Immobilie

Wenn bei Immobilienverkäufen ein Preisaufschlag von 20% veranschlagt wird, beträgt der durchschnittliche Verkaufserlös lediglich 85% des Marktwertes. Im Durchschnitt dauert es 379 Tage, um eine solche Immobilie zu vermarkten, also länger als ein Jahr.

Ein Beispiel verdeutlicht die Auswirkungen eines solchen Preisaufschlags: Angenommen, der Marktwert einer Immobilie liegt bei 320.000,- Euro. Wenn wir sie mit einem Preisaufschlag von 20% anbieten, würde der Angebotspreis bei 384.000,- Euro liegen. Nach einem Jahr würde der Verkaufserlös bei 272.000,- Euro liegen – ein Verlust von 48.000,- Euro, ohne Zinsverluste und dergleichen.

Eine Studie ergab, dass ein Preisaufschlag von 10% zu einem durchschnittlichen Verkaufserlös von 97% des Marktwertes führte – in unserem Beispiel knapp 310.000,- Euro. Allerdings lag die durchschnittliche Vermarktungsdauer immer noch bei 281 Tagen.

Eine Angebotspreiserhöhung von 5% über dem Marktwert führte zu einem fast annähernden Verkaufspreis und einer deutlichen Verkürzung der Vermittlungsdauer.

Es wird deutlich, wie wichtig es ist, von Anfang an den richtigen Angebotspreis für Ihre Immobilie festzusetzen.

Wir kennen den Markt und können mithilfe unserer professionellen Datenbank und Erfahrung den richtigen Preis für Ihre Immobilie festlegen.

Wie beeinflusst der Angebotspreis den Kaufpreis und die Vermarktungsdauer einer Immobilie

 

 

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